Dinkel-Müsliriegel mit Berberitzen

Ganz im Sinne des Superfoods
zeige ich heute,
wie man ganz einfach Müsliriegel selber herstellt.
Da weiß man wenigstens, 
was darin ist
und gut verpackt halten sie sich ca. zwei Wochen.

Dinkel ist ja als Alternative zum Weizen
mittlerweile in aller Munde,
Berberitzen haben es bislang noch nicht 
in jede Küche geschafft.
Im Nahen Osten wird die sauer schmeckende Beere recht häufig verwendet,
sie ist eine wahre Gesundheitsbombe.
Hier könnt ihr sie z.B. im Reformhaus kaufen. 
Ich verwendende sie eigentlich hauptsächlich
in der morgendlichen Müslischale.


In meinem ersten Versuch wollte ich bei den Riegeln
ganz auf Haushaltszucker verzichten.
Leider wurden sie dadurch viel zu weich
(aber dennoch lecker!),
daher habe ich im nächsten Versuch einen Teil des Honigs
durch Zucker ersetzt und sie wurden sogleich viel stabiler.
Sie sind zwar immer noch leicht weich,
aber man kann sie prima in der Hand halten.
Mir macht das nichts aus.
Wer sie jedoch noch stabiler haben möchte,
sollte den Honig ganz durch Zucker ersetzen.




REZEPT

Zutaten (für ca. 1 Blech)

600g Dinkelflocken
80g Chiasamen
120g Rosinen (gehackt)
120g Berberitzen
80g Sonnenblumenkerne
80g Mandeln (gehackt)
120g Sesam (geröstet)
160g Butter
240g Honig
160g Zucker

Den Ofen auf Umluft 150° vorheizen. Butter und Honig in einem Topf schmelzen lassen. Währenddessen Rosinen, Berberitzen, Sonnenblumenkerne und Mandeln hacken (je kleiner die Bestandteile, desto besser hält der Riegel zusammen) und Sesam in einer Pfanne anrösten. Alle Zutaten bis auf Butter und Honig miteinander vermischen und alles in den Topf geben. Topf vom Herd nehmen und alles gut vermischen. Dann die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und glatt streichen. Ein weiteres Blatt Backpapier auf die Masse legen und alles richtig fest drücken, damit die Riegel nachher nicht auseinanderfallen. Nun die Masse für ca. 20-25 Minuten backen, kurz auskühlen lassen und die Masse am besten noch, solange sie leicht warm ist, in riegeltypische Streifen schneiden. (Keine Sorge, wenn man die Masse aus dem Ofen herausholt, wirkt sie noch recht weich). Dann abkühlen lassen. Der Verschnitt, der übrig bleibt, kann prima als Müsli verwendet werden.